Neuraltherapie
Was ist die Neuraltherapie?

Neuraltherapie ist eine Heilmethode, die zu der großen Gruppe der Natürlichen Heilverfahren oder der Regulationstherapien gehört.
Durch die Neuraltherapie wird versucht, auf dem Wege über das allgegenwärtige vegetative (= von unserem Willen unabhängige) Nervensystem das normale Ordnungsprinzip in unserem Körper wiederherzustellen.
Im Gegensatz zu anderen medizinischen Methoden erfordert die Neuraltherapie für ihren Heilerfolg eine gewisse Mitarbeit des erkrankten Organismus.

Sie zielt auf einzelne Beschwerdebilder (=Symptome) oder ganze Krankheitsgruppen (=Syndrome) ab und wirkt im Grund ursächlich (=kausal) und heilend (=kurativ).

Wichtig für den Patienten ist es zu wissen, daß die Neuraltherapie in den Händen eines routinierten und berufenen Arztes unschädlich und praktisch zu jeder Zeit wiederholbar (=reproduzierbar) ist.
Die Neuraltherapie wurde von den Brüdern Walter und Ferdinand Hunecke entwickelt. Sie formulierten drei Grundsätze:
  • jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein;
  • jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld hinterlassen;
  • jede Störfelderkrankung ist ausschließlich durch die Ausschaltung des Störfeldes heilbar.
Nach Huneke soll es sich bei „Störfeldern“ um chronische Entzündungszustände handeln, die den Gesamtorganismus „energetisch“ schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Die häufigsten Störfelder sollen sich in den Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, Schilddrüse und in Narben befinden. 
 
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